Rise of the Godslayer - Das Gruppierungssystem

Rise of the Godslayer - Das Gruppierungssystem

In Rise of the Godslayer, der ersten Erweiterung für das Age of Conan-Universum führen wir erstmals das sogenannte Gruppierungsgameplay ein.  Mit der Erweiterung werden zahlreiche neue Gruppierungen eingeführt, mit denen der Spieler interagieren kann. Dadurch erhalten die Welt und das Gameplay von Age of Conan eine noch größere Tiefe. Die Spieler können den verschiedenen Gruppierungen beitreten oder diese – abhängig vom herrschenden politischen Klima – unterstützen oder hintergehen.

Freund und Feind

Von den insgesamt zwölf neuen Gruppierungen bleiben zunächst zwei Gruppierungen unerkannt, bis die Spieler sie gezielt aufspüren. Schließt sich ein Spieler einer bestimmten Gruppierung an, macht er sich damit möglicherweise andere Gruppierungen zu Feinden oder Verbündeten. Zahllose Stunden voller neuer Erfahrungen sind also garantiert. In sämtlichen Regionen des Landes Khitai leben unterschiedliche Gruppierungen, und während einige Gruppen stets in der Nähe ihrer angestammten Heimat bleiben, ziehen andere plündernd durch das ganze Land.

Die einzelnen Gruppierungen versorgen die Spieler mit Quests und neuen Möglichkeiten des Gameplays. Darüber hinaus beantworten sie viele Fragen hinsichtlich der Mythen und Geheimnisse Khitais. Sämtliche Aspekte des Gruppierungsgameplays wirken sich auf den Weg des Spielers aus, zumal sich die Spieler in der Hierarchie der einzelnen Gruppierungen nach oben arbeiten können. Damit ihr nicht den Überblick verliert, zeigt ein neues Menü euren Leumund und eure Fortschritte innerhalb der verschiedenen Gruppierungen an.

"Durch die Einführung von Gruppierungen erwarten die Spieler in der Erweiterung unzählige Abenteuer, die sich deutlich vom normalen Gameplay unterscheiden," sagt Game Director Craig Morrison. "Wir haben außerdem ein System entwickelt, in dem sich verschiedene Storylines überschneiden und die Aktionen der Spieler den Fortgang der Geschichte direkt beeinflussen. Ferner besteht die Möglichkeit, geheime Gruppen aufzuspüren oder in der Hierarchie beliebiger Gruppierungen nach oben zu klettern."

Exklusive Belohnungen

Zu jeder Gruppierung gehören Händler, die interessante Belohnungen wie einige brandneue Rüstungsset im Angebot haben. Steigt der Spieler in der Hierarchie einer Gruppierung auf, hat er Zugriff auf diese großartigen, für die verschiedenen Gruppierungen typischen, Rüstungsteile. Eine weitere aufregende Erweiterung des Gruppierungsgameplays sind die neuen Reittiere.

Da Letztere zwei Gruppierungen vorbehalten sind, muss sich der Spieler diesen anschließen, um sich das Recht zu erarbeiten, diese wunderbaren Tiere reiten zu dürfen. Ein drittes und ausgesprochen schnelles Reittier müssen die Spieler selbst finden. Einige Gruppierungen haben außerdem einzigartige soziale Begleiter. Steigt ein Spieler in der Hierarchie weit genug auf, kommt er ferner in den Genuss eines Gefährten, der ihm nicht von der Seite weicht.

Die Gruppierungen

Die Morschen Messer

Wenn man mit Waffengewalt oder Magie nichts erreicht, ist oft eine lautlose Klinge die Lösung aller Probleme.  Im Wissen um diese einfache Wahrheit haben sich die Gottkaiser Khitais im Laufe der Jahrhunderte nicht nur einmal der Dienste der Morschen Messer bedient. Für den einst aus einem Opferritual entstandenen Todeskult entwickelte sich im Laufe der Jahre mehr und mehr das Ritual selbst zum Zentrum seiner Weltanschauung. Die Morschen Messer propagieren den sauberen, lautlosen und spurlosen Mord. Sie verehren die Göttin des Todes und behaupten, ein mutiger Mann könne die Göttin in der Stunde seines Todes packen, um ihr eine Frage zu stellen, die sie wahrheitsgemäß beantworten muss.

Gelbe Priester von Yun

Die Priester von Yun sind vor allem für zwei Dinge bekannt: den Anbau der Lotuspflanze und ihre Verehrung des Herrschers der Unterwelt. Sie sind davon überzeugt, dass Yun den irdischen Gottkaiser bestätigen muss, damit das universelle Gleichgewicht nicht aus den Fugen gerät. Nicht zuletzt deshalb sind sie erbitterte Gegner des amtierenden Gottkaisers Yah Chieng, da dieser einst den rechtmäßigen Kaiser stürzte. Die Priester von Yun sprechen mithilfe von Menschenopfern mit den Geistern der Unterwelt und haben mittlerweile Kontakt zum ehemaligen Kaiser Li Yah aufgenommen. Ihr ultimatives Ziel ist die Krönung des rechtmäßigen Kaisers. Wer genau das sein soll, wissen allerdings nur die Priester von Yun.

Der Scharlachzirkel

Der Scharlachzirkel hat alle seine Ziele erreicht. Er ist die mächtigste Gruppierung Khitais und kontrolliert mit der Wesenheit eines der mächtigsten Artefakte, die je entdeckt wurden. Zum engsten Kreis des eigentlichen Zirkels zählen nur wenige Beschwörer. Vermutlich hat der Scharlachzirkel nie mehr als zwölf Mitglieder gleichzeitig. Allerdings rekrutieren die Beschwörer des Zirkels häufig Söldner, die sie auf ihre Expeditionen  begleiten. Diese Söldner gelten dann offiziell als Wächter des Scharlachzirkels. Während der Zirkel selbst also eher klein ist, reicht der lange Arm der Organisation ausgesprochen weit.

Jadeschatten

Die Jadeschatten stehen mit dem Rücken zur Wand. Seitdem das Reich mehr und mehr im Chaos versinkt, verrichten Diebe ihr Handwerk, die bereit sind, jegliche Moral fahren zu lassen. Kurz gesagt: Die Welt der Jadeschatten liegt in Trümmern. Also versuchten sie verzweifelt, die Ursache für ihre missliche Lage zu ergründen und erkannten, dass Yah Chiengs Ignoranz seinem Reich gegenüber den ungezügelten Diebstählen Tür und Tor öffnet. Seitdem setzen die Jadeschatten alles daran, die alte Ordnung wieder herzustellen, indem sie der Herrschaft des ungeliebten Gottkaisers ein Ende setzen.

Die Letzte Legion

Die Soldaten der Letzten Legion wachen unermüdlich über die Große Mauer, obwohl sie bei ihren Herren im fernen Osten längst in Ungnade gefallen sind. Sie verteidigen unbeirrt von den politischen Wirren die Grenzen und Träume des Reiches. Ihr Anführer, Po-sha, ist allerdings vor allem damit beschäftigt, sich selbst zu bereichern. Er lebt in der Kang-Pagode innerhalb der Großen Mauer. Leider Gottes konzentriert sich der Mauerverweser, wie Po-shas offizieller Titel lautet, viel mehr um seinen ausschweifenden Lebensstil als um den Schutz des Reiches. Wenn es nach Po-sha geht, sind keine Nachrichten aus der Hauptstadt gute Nachrichten. Und so unterjocht er weiter die Bauern der Region, um sich selbst die Taschen vollzustopfen.

Scholaren von Cheng-ho

Einst herrschten die Scholaren von Cheng-ho über Shaulun. In den schlanken Türmen der Stadt betrachteten sie mit Fernrohren das Antlitz ihrer geliebten Göttin. In den dunkleren Stunden des Monats beschworen sie deren Dienerinnen, die Mondkinder, ... boshafte Geister aus der Unterwelt. Die gewaltigen Summen, die der Krieg auf beiden Seiten verschlingt, haben das einst neutrale Shaulun in eine tiefe wirtschaftliche Krise gestürzt. Und so wurden die Scholaren aus ihren Häusern vertrieben. Der Kriegsherr aus Gun Hai nutzte daraufhin die Gunst der Stunde und lockte die Scholaren in ein Gebiet nördlich seiner Stadt. Doch der Kriegsherr spielte ein falsches Spiel. Er versklavte die Mondkinder und ließ sie nicht in die Unterwelt zurückkehren. Die Scholaren selbst ließ er in die Stadt bringen und zwingt sie seitdem, Tränke und Kriegsgeräte für ihn herzustellen.

Kinder von Yag-kosha

Dies sind die Männer und Frauen, die den gütigen Gott Yag-kosha verehrten, bis ihnen dieser von einem dunklen Zauberer namens Yara genommen wurde. Sie sind nur wenige an der Zahl, doch sie sind Meister der weißen Magie, die Yag-kosha sie einst lehrte. Als ihnen ihr Gott genommen wurde, gelobten sie, seine Lehre bis zu seiner Rückkehr in die Welt hinauszutragen. Doch als vor 25 Jahren die Große Katastrophe die Welt erschütterte, erfuhren sie, dass ihr Gott erschlagen worden war. Und sie erfuhren den Namen seines Mörders: Conan. Die Priester von Yag-kosha wissen, dass der Gottkaiser ein Tyrann ist, der von eben jenen Mächten geführt wird, die ihr Gott einst bekämpfte. Deshalb predigen sie (wenn auch im Geheimen) unablässig den Widerstand gegen den Gottkaiser.

Tamarins Tiger

Tamarins Tiger sind vendhyanische Söldner, die der Krieg zwischen den Städten Gun Xiu und Gun Hai nach Khitai geführt hat. Ihre Methoden sind geradlinig und brutal. Sie peitschen sich selbst in Rage und reiten auf ihren furchterregenden Tigern in die Schlacht. Tamarins Tiger sind bekannt für ihren bizarren Körperschmuck und ihre Tätowierungen. Einige besonders aggressive Mitglieder der Tiger haben spitz zugefeilte Zähne. Es geht das Gerücht, dass die Tiger wegen ihres angeblichen Kannibalentums aus Vendhya verstoßen wurden.

Steppenwölfe

Die Wölfe sind der organisierte Teil der Banditen, die die Zentralkönigreiche seit alters her plagen.  Sie streifen in Rudeln über die Graslande und stürzen sich mit furchterregendem Geheul in die Schlacht. Man munkelt, sie hätten die echten Wölfe der Steppen gebändigt und als blutrünstige Jagdgefährten abgerichtet. Einige Überlebende ihrer Angriffe behaupten sogar, dass die Banditen auf den mächtigen Bestien reiten, ... aber das sind gewiss Ammenmärchen. Der unangefochtene Anführer der Wölfe ist Bhangi Khan, der selbst mehr Wolf denn Mensch zu sein scheint, wenn man den Gerüchten Glauben schenkt.

Die Hyrkanier

Hyrkanien grenzt im Westen an Khitai. Zwischen den beiden Ländern herrscht eine erbitterte Feindschaft. Hyrkanien ist geprägt von ausgedehnten Steppen, Wäldern und Sumpfgebieten. Das Land ist bekannt für seine trockenen Steppen und die berittenen Jäger, die mit ihren mächtigen doppelt geschwungenen Bögen über die baumlosen Ebenen preschen. Die Hyrkanier leben in Stammesclans und unternehmen unter der Führung ihrer Khans blutige Raubzüge. Dabei feuern die hageren, in Schaffelle und Fellmützen gehüllten, Reiter in vollem Galopp ihre tödlichen Pfeile ab.