Aquilonien

Aquilonien liegt eingebettet zwischen mehreren Nationen in mitten des Hyborischen Kontinents, östlich der piktischen Wildniss, westlich des militanten Nemediens, nördlich des halbzivilisierten Zingaras, sowie südlich der cimmerischen Tundren

Aquilonien

Aquilonien liegt eingebettet zwischen mehreren Nationen in mitten des Hyborischen Kontinents, östlich der piktischen Wildniss, westlich des militanten Nemediens, nördlich des halbzivilisierten Zingaras, sowie südlich der cimmerischen Tundren. Aquiloniens Klima mag man als gemässigt bezeichnen mit Landwirtschaftlich wohlwollendem Wetter. Inmitten der Nation erstrecken sich fruchtbare Ackerländer, durchzogen von einigen der grössten Flüsse der Welt. Überall trifft man auf Jagdgesellschaften und sowohl die Pfade der Wildniss, als auch die ausgebauten Strassen der Aquilonischen Zivilisation werden von deren Soldaten patroulliert. Auf den ersten Blick mag man ein Reich des Überschusses sehen errichtet auf einem der wohl besten Landstriche Hyborias.

Leider ist dem nicht wirklich so. Auch wenn König Conan grosse Opfer erbracht hat um sein Königreich von internen Quärelen und Zankereien seiner Lords zu befreien und ebenso die Bedrohungen der umliegenden Reiche abzuwenden, so sieht sich Aquilonien doch einer gewissen Unruhe gegenüber. Aquilonien ist nun vielmehr ein Schmelztiegel der Intrigen und  einer Politik derer, welche lieber sogleich das Schwert zücken würden als sich einer aussöhnenden Diskussion zu stellen. Grosse Teile der im heutigen Aquilonien lebenden Bevölkerung, seien es die Bossonier, die Poitanier, die Gundermänner oder andere, welche Conan unter seiner Herrschaft vereint hat, ziehen im verborgenen ungenannte Grenzen durch das Reich und beanspruchen diese Gebiete für sich.

In dieser Nation ist es Conan, der Barbar, welcher aus der Hauptstadt Tarantia sein Reich von seinem mächtigen Thron aus regiert, indem er Gesetze und Verordnungen an seinen treuen Vasallen, an Lords und Nobelmännern weitergibt. Tarantia, mit seinen blaugoldenen Türmen, ist eine riesige urbane Masse eingekesselt in seine riesigen Mauern. Bevölkerungsgruppen verschiedenster Regionen bezeichnen Tarantia als ihr Heim. Als fast uneinnehmbare Festung stehen die Mauern Tarantias in der Landschaft bewacht von der Elite Armee der "Black Legion", die Armee Tarantias. Viele Reisende besuchen diesen Kessel der Kulturen in der Hoffnung ein Stück des schillernden Wohlstandes und der Macht Tarantias für sich beanspruchen zu können.

Die wundervolle Landschaft Aquiloniens ist gespickt mit den unzähligen Anwesen der Oberschicht und des Adels, sowie mit kleinen verstreuten Dörfern, alle von den dort ansässigen niederen Adligen regiert. Diese Gruppen sollten eigentlich alle dem König ihre ewige Treue schwören, viele derer tun dies auch bereitwillig, doch ebenso viele widert es an einen Barbaren als König auf dem Thron zu sehen und so folgen sie der Krone mehr aus Pflichtgefühl als aus fester Überzeugung. Diese Individuen wünschen Conan die Pest an den Hals und deren Herzen sind es, welche die Unruhe über das Land verbreiten. Wären diese Störenfriede nicht mit ihren ewigen Intrigen und Feden beschäftigt, wäre Aquilonien wohl schon lange eine uneinnehmbare Bastion gegen seine vielen Feinde ausserhalb des Reiches.

Auch wenn die aquilonische Politik durchaus tödlich sein, so bleibt sie doch nicht die einzige Bedrohung innerhalb des Reiches. Trotz der erhöhten Anzahl von Jägern und Patrouillen gibt es noch viele weitere Gefahren in Aquilonien. Mögen es nemedische Söldner, piktische Stämme oder andere Diener viel dunklerer Mächte sein, es scheint so, als seien diese Feinde des Reiches nur hier um jedes noch so kleine Fünkchen des Frieden im Reich zu stören. So ist es kaum verwunderlich das es als durchaus gefährlich angesehen werden kann ausserhalb der bewachten Landstriche zu reisen. Ja manche Adligen halten sich sogar eine Leibwache oder ein paar Söldner um ihre Anwesen zu schützen. Doch um die Sache nur noch schwieriger zu machen, sieht sich ein jeder Reisender auch der ständigen Bedrohung durch  Wölfe, Grosskatzen und anderen tierischen Jäger gegenüber. Die angeheuerten Jäger sind kaum in der Lage dieser Gefahren Herr zu werden und schaffen es gerade eben so kleinere Familien und einsame Reisende zu beschützen.

Doch trotz all dieser Gefahren, mag man Aquilonien als eines der Juwele der Hyborischen Königreiche bezeichnen. Es ist ein Land voller stolzer, sowohl adliger als auch bürgerlicher, Bewohner, auch wenn unter der Oberfläche der saftigen grünen Wiesen und frisch gepflügten Weizenfelder ein Sturm der Unruhe heranwächst. Eines Tages, und das vielleicht schon früher als König Conan lieb ist, mögen die seidenen Vorhänge Aquiloniens fallen und das Land seinen Intriganten ausgeliefert sein.